Wer Erfolg haben will, braucht Ziele. Das leuchtet jedem ein. Dennoch ist es erstaunlich, dass viele Menschen daran scheitern, diese Einsicht umzusetzen. Und sich dann wundern, dass sie keinen Erfolg haben. Man braucht nur an die vielen guten Vorsätze für das Neue Jahr zu denken…
Geben wir es offen zu: Fromme Wünsche haben wir alle. Ein neues, schickes Auto. Mehr Geld. Die Traumfrau finden bzw. Mr. Right. Schluss mit den Glimmstängeln. Mal wieder einen schönen Urlaub machen. Zeit für’s Hobby. Abnehmen. Die Liste ließe sich unendlich fortsetzen.
Doch wenn wir so viele und so tolle Wünsche haben:
- Wieso gelingt es uns nicht, sie zu erfüllen?
- Sind wir im Grunde nur Versager?
- Liegt es vielleicht daran, dass wir es eigentlich doch nicht wollen?
- Dass unsere Wünsche nur vorgeschoben sind?
- Dass wir uns damit nur in eine Traumwelt flüchten, um der harten, kargen Realität zu entfliehen?
Bei manchen Menschen mag dies durchaus zutreffen. Doch bei Ihnen wahrscheinlich nicht. Sonst wären Sie jetzt nicht hier auf dieser Seite …
Sie wollen erfolgreich sein, Sie wollen Ihre Wünsche erfüllt sehen. Sie wollen Ihre Träume leben. Sie wollen endlich wissen, wie Sie es schaffen. Sie wollen das „Geheimnis“ des Erfolgs erfahren, es anwenden und endlich den Erfolg haben, von dem Sie schon so lange träumen.
Dann kommen hier zwei gute Nachrichten:
Erstens: Sie können es schaffen.
Zweitens: Sie sind bereits auf dem Weg.
Aber: Sie dürfen nicht stehen bleiben. Sie müssen weitergehen. Den nächsten Schritt tun.
Den ersten Schritt haben Sie bereits getan. Sie haben Ihre Unzufriedenheit erkannt, und Sie haben daraus einen Wunsch entwickelt: das neue Auto, mehr Geld, eine liebevollere Beziehung …
Doch wie geht es nun weiter?
Denken Sie mal an eine ganz banale Alltagssituation: Sie haben Hunger. Das ist der Missstand, die Situation, die bei Ihnen Unzufriedenheit auslöst. Wenn der Hunger groß genug wird, wollen Sie ihn loswerden. In Ihrer Phantasie nimmt eine Idee Gestalt an: „Ich möchte eine Pizza!“ Doch von diesem Wunsch werden Sie nicht satt.
Vom Wunsch alleine kommt nämlich auch keine Pizza. Weder ins Haus noch in den Bauch.
Also müssen Sie etwas tun, nämlich den Pizzadienst anrufen oder zum Italiener gehen. Aber nur in wenigen Restaurants können Sie sagen: „Ich habe Hunger. Ich möchte Pizza“. Sie müssen eine konkrete Bestellung aufgeben: „Eine große Pizza Thunfisch mit zusätzlich Oliven und Pepperoni, dazu ein Kristallweizen.“
Jetzt weiß der Ober, was er bringen soll, und der Pizzabäcker weiß, was er Ihnen backen soll.
So funktioniert das. Bringt der Ober einen Teller Spagetti und eine Cola, gibt es Stress.
Was bedeutet das für die Praxis?
Sie müssen klar definieren, was Sie wollen.
- „Mehr Geld“ ist ein Wunsch. „Monatlich 500 Euro mehr Gehalt“ ist ein Ziel.
- „Ein schickes Auto“ ist ein Wunsch. „Zu meinem 30. Geburtstag einen schwarzen Audi A1 1.4 TFSI 8X (122 PS)“ ist ein Ziel.
- „Ein schöner Urlaub“ ist ein Wunsch. „Im Sommer 2 Wochen Ägypten-Rundfahrt mit Pyramiden-Besichtigung“ ist ein Ziel.
Der Unterschied liegt darin, dass ein Ziel konkret ist. Und vor allem ist es überprüfbar.
- Wenn Sie den Audi zum 30. Geburtstag nicht haben, haben Sie Ihr Ziel nicht erreicht.
- Wenn Sie die Ägypten-Rundfahrt erst im Winter antreten, haben Sie Ihr Ziel nur teilweise nicht erreicht.
- Wenn Ihr Chef Ihnen 500 Euro mehr Gehalt bewilligt, haben Sie Ihr Ziel erreicht.
Ihr zweiter Schritt nach dem Erkennen eines Wunsches besteht also darin, aus dem Wunsch ein konkretes Ziel abzuleiten.
Formulieren Sie das Ziel schriftlich. Schreiben Sie es auf, und legen oder hängen Sie den Zettel dorthin, wo Sie ihn immer wieder vor Augen haben.
Fangen Sie jetzt an.
- Was ist Ihr größter Wunsch?
- Und wie lautet Ihr Ziel?
- Was wollen Sie bis wann in welcher Form erreichen?
Schreiben Sie es auf. Damit sind Sie Ihrem Ziel bereits ein Stück näher gekommen. Und damit Sie es wirklich erreichen, sollten Sie auch hier auf dieser Seite am Ball bleiben.
Sie schaffen das. Sie werden Ihr Ziel erreichen.
Viel Erfolg!









